Familien „gewinnen“

Miriam Schmidthaler, Lea Pressl, Elisabeth Schmidthaler, KR Andreas Schauer, Bgm. Hannes Pressl, Marlies Schmidthaler

NÖAAB Bezirksobmann Hannes Pressl und FCG Kammerrat Andreas Schauer informieren: knapp 900.000 Euro mehr für 23.000 Familien im Bezirk. Die 4-prozentige Erhöhung der Familienbeihilfe ist eine spürbare Hilfe

„Jahr für Jahr erhalten die Familien im Bezirk Amstetten rund 43,4 Mio. Euro durch die Familienbeihilfe. Ab 1. Juli wird diese um 4% erhöht. Damit bekommen rund 23.000 Familien mit Kindern im Bezirk rund 900.000 Euro mehr als im Vorjahr. Eine spürbare Hilfe, die von der Bundesregierung auf ihrer Klausur im niederösterreichischen Waidhofen/Ybbs beschlossen wurde. Natürlich kann diese Erhöhung nicht hoch genug ausfallen, weshalb wir auch die bereits zugesagten Anpassungsschritte für 2016 und 2018 von jeweils 2% ausdrücklich gutheißen“, informiert BGM Hannes Pressl über die Auswirkungen der Erhöhung für unseren Bezirk.

KR Andreas Schauer erläutert die Erhöhung an einem konkreten Beispiel: „Eine Familie mit zwei Kindern unter 10 Jahren bekommt pro Kind 112,70 Euro pro Monat inklusive einem Zuschlag von einmalig 12,80 Euro. Zudem wird weiterhin das Schulstartgeld in der Höhe von 100 Euro pro Kind und Schuljahr ausbezahlt. Durch die Erhöhung erhält diese Familie 1.686,40 Euro im 2. Halbjahr und damit um rund 60 Euro mehr als im Halbjahr davor“.

Die Familienbeihilfe wird für alle Kinder bis zum 24. Lebensjahr ausbezahlt. Für ein Kind unter 3 Jahren erhält man 105,40 Euro pro Monat, unter 10 Jahren 112,70 Euro, unter 19 Jahren 130,90 und unter 24 Jahren 152,70 Euro. Zudem gibt es die sogenannte Geschwisterstaffelung: Für zwei Kinder bekommen Familien einmalig 12,80 Euro – für drei Kinder 47,80 Euro – für vier Kinder 97,80 Euro und für jedes weitere Kind 50 Euro pro Monat. Diese Beträge werden mit 1. Juli 2014 um 4% erhöht. Zusätzlich erhalten Familien weiterhin 100 Euro Schulstartgeld für jedes schulpflichtige Kind. 

„Gewinner sind die Familien – ab 1. Juli wird die Familienbeihilfe um 4% erhöht“