"Während Niederösterreich ein leistbares 24-Stunden-Betreuungsmodell ohne Vermögensgrenze und eine so hohe Förderung eingeführt hat, dass der Umstieg auf ein legales Pflegeverhältnis abgefedert wird, hat SP-Minister Buchinger nichts getan", stellt VP-Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer fest. "Im Gegenteil: Er hat ein 24-Stunden-Betreuungsmodell als bundesweites Modell eingeführt, das die Mehrkosten für die Legalisierung des Pflegeverhältnisses in keinster Weise abdeckt. Nicht umsonst hat Niederösterreich mit seinem Modell das Bundesmodell bereits um Längen überholt", so die Landtagsabgeordnete weiter.
Der Bezirk Amstetten liegt bei den Bewilligungen gut im Rennen, denn bisher wurden schon 152 Pflegebetreuerinnen offiziell gemeldet und verrichten so legal Ihren wichtigen Dienst.
Im gesamten Bundesland wurden bereits 600 Bewilligungen nach dem NÖ Modell erteilt, und nur 500 Förderungen nach dem Bundesmodell.
"Das heißt: In acht Bundesländern zusammen wurden weniger Förderungen bewilligt, als in Niederösterreich", hält Hinterholzer fest.
"Jetzt beweisen auch Zahlen und Fakten, dass beim unsozialen Minister Buchinger akuter Handlungsbedarf besteht und dass sein Nichtstun auf Kosten der Pflegebedürftigen grob fahrlässig ist", so die VP-Abgeordnete. Am 1. Juli ist die Amnestie ausgelaufen und bundesweit haben weniger Menschen um Förderungen angesucht, als in Niederösterreich. "Wenn dem Sozialminister nicht einmal jetzt ein Licht aufgeht, dann werden die Pflegebedürftigen in Österreich wohl weiter auf der Strecke bleiben", fürchtet Hinterholzer.
Genauso säumig, wie beim 24-Stunden-Betreuungsmodell sei Buchinger auch bei einer angemessenen Erhöhung des Pflegegeldes. "Seine Ankündigung, das Pflegegeld um fünf Prozent zu erhöhen ist ein Hohn für alle, die Pflegegeld brauchen. Was wir brauchen ist eine Erhöhung um einen mindestens zweistelligen Betrag. Und was die Menschen mindestens genauso brauchen ist ein leistbares 24-Stunden-Betreuungsmodell nach NÖ Vorbild", betont Hinterholzer.
152 gemeldete Pflegebetreuer im Bezirk Amstetten – das NÖ. Pflegemodell greift
Mit 1. Juli ist die Amnestie für Pflegehelfer ausgelaufen – Sozialminister Buchinger bleibt untätig und unsozial während das NÖ Modell funktioniert
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