Vor allem die Privathaushalte tragen zu diesem Photovoltaik-Boom im Bezirk Amstetten bei. „In den Gemeinden wurde eine exzellente Aufklärungsarbeit geleistet und viele Gemeinden sind auch bereits selbst mit gutem Beispiel vorangegangen.“ lobt Gemeindevertreterverbandsobmann Bgm. DI Johannes Pressl seine Kommunen.
Im kommenden Jahr erwarten EVN und Bezirkspolitiker, dass der Trend zur Photovoltaik anhält: Die Anlagen werden billiger, die Technik ist mittlerweile zum Standard geworden und auch wenn sich die Förderungen an das gesunkene Preisniveau anpassen, wissen die Menschen jetzt auch aus Erfahrung zahlreicher anderer Anlagen, dass sich „Sonnenstrom“ rechnet. „Hier konnte einfach mit vielen Vorurteilen aufgeräumt werden.“ so Kasser.
Die EVN unterstützt den Ausbau von Sonnenkraftwerken: „EVN bietet seit längerem ein Komplettpaket für die Errichtung von Photovoltaikanlagen an, das sehr gut angenommen wird. Planung, Finanzierung, Errichtung- der Kunde muss sich um nichts kümmern und wird zum Stromproduzenten“, so Eßletzbichler.
Das einzige Problem, das derzeit - glücklicherweise nur selten - auftritt ist, dass die Leitungsnetze mancherorts bereits zu klein werden bzw. zu geringe Kapazitäten aufweisen. „Aber wir werden gemeinsam mit den Betroffenen auch in Zukunft immer wieder geeignete Lösungen finden“, ist Eßletzbicher zuversichtlich. Denn die EVN sorgt bereits vor, sodass weiterhin noch mehr Kleinkraftwerke in die Netze eingebunden werden können.



