Bericht aus der Landtagssitzung

Energiegesamtverbrauch ist seit vielen Jahren stabil, Anteil der erneuerbaren Energie steigt, Verbrauch von Öl und Gas ist deutlich rückläufig.

„Der Energiebericht des Landes NÖ für das Jahr 2010 zeigt, dass wir die richtigen Weichen gestellt haben. Die Entwicklung der vergangenen Jahre beweist, dass es sich dabei nicht nur um Lippenbekenntnisse handelt sondern, dass es beim Thema Energie und Umwelt zu einem neuen Bewusstsein bei der Bevölkerung gekommen ist“, konnte LAbg. Bgm. Anton Kasser am 17.11.2011 im NÖ.Landtag Bilanz ziehen.
Dies wurde natürlich durch gezielte Fördermaßnahmen unterstützt. Besonders deutlich sichtbar wird dies bei den privaten Haushalten. Trotz steigender Wohneinheiten von 619.000 im Jahr 2004, auf 664.000 im Jahr 2010 ist der Energieverbrauch in diesem Segment zurückgegangen.

Wohnbauförderung bei Neubau und Sanierung
Mit unserer sehr zielgerichteten Wohnbauförderung ist es gelungen, die Energiekennzahl für die Gebäude drastisch zu senken. Im Neubau aber auch im Sanierungsbereich.
Gerade bei der Sanierung  schlummert noch ein gewaltiges Potential wenn man bedenkt, dass bisher erst 2,5% des gesamten Gebäudebestandes saniert wurde.
Die Förderungen für Biomasse haben natürlich viel für dies positive Entwicklung in diesem Bereich beigetragen. Die Biomasse- Nahwärmeversorgungen sind nach wie vor wichtige Eckpfeiler in der Wärmeversorgung in den Gemeinden.

Raus aus dem Öl
 „Die gesamte Wirtschaft ist vom Öl abhängig. Europas und somit auch unsere Chance liegt in Zukunft darin, unabhängiger vom Öl zu werden. Die Ära des Öls ist endgültig vorbei und das müssen wir erkennen“, betonte Kasser.
Es kann daher nur eine Devise geben: Den Energieverbrauch entsprechend senken, den Anteil der erneuerbaren Energien erhöhen und die Energieeffizienz steigern.Der Energiebericht zeigt auf, dass NÖ gerade in diesen drei Bereichen erfolgreich unterwegs ist.
Der Energiegesamtverbrauch ist seit vielen Jahren stabil, sogar leicht rückläufig. Der Anteil der erneuerbaren Energie steigt – rund 4,7% im letzten Berichtsjahr und der Verbrauch von Öl und Gas ist deutlich rückläufig.