Es ist eigentlich keine Besonderheit mehr und kaum jemand denkt beim Tanken daran das sich in den Treibstoffen an der Tankstelle schon seit geraumer Zeit knapp drei Prozent Biodiesel beigemengt sind.
„ Diese sogenannten Alternativtreibstoffe sind eine große Chance für die Landwirtschaft in die Energieproduktion einzusteigen“, betont LAbg. Ing. Andreas Pum. Besonders in der Zeit der überhitzten Lebensmittelpreise hatte sich eine kritische Stimmung gegenüber den Alternativtreibstoffen entwickelt. Nun ist der Blick klarer und eines zeigt sich sehr deutlich: Die Produktion von Biosprit hatte nur geringe Auswirkungen auf die Rohstoffpreise der landwirtschaftlichen Produkte.
Pum:“ Leider blieben auch die Produkte der Bauern nicht von internationalen Spekulanten verschont, was in verteuerten Produkten zu spüren war.“ Auch die überhitzte Nachfrage in Asien und da besonders in China hat einiges dazu beigetragen.
Nicht aus den Augen verlieren möchte LAbg. Ing. Andreas Pum die Produktion von Rohstoffen zur Biospriterzeugung für die Landwirtschaft der Zukunft. Der Landwirt als „Energiewirt“ soll keine Lippenbekenntnis bleiben sondern auch regional verankert werden.
„Da ist Biotreibstoff ein Teil des Gesamtkonzeptes“, betont Ing. Pum, weitere Mosaiksteine sind der Anbau von Energiegras oder Energiewäldern – Beispiele in Ardagger und Zeillern zeigen da bereits Erfolge, sowie Biogaserzeugung und Fernwärme auf Basis Holzhackgut.
„Für alle diese Energiebereiche gibt es auch Beispiele im Bezirk, die seit einigen Jahren bereits erfolgreich zur Energieversorgung beitragen“, zeigt sich LAbg. Ing. Andreas Pum überzeugt das die Landwirtschaft einen wesentlichen Beitrag zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern leisten kann.



