Impulse für die Arbeit der JVP lieferten Peter Hießberger und Franz Fehr vom Ökosozialen Studierendenforum, die Klima-Beauftragte des Landes NÖ DI Franziska Kunyik, Dr. Franz Benedikt Zöchbauer, der im Verbund-Konzern für erneuerbare Energien zuständig ist, DI Matthias Zawichowsky vom Raumplanungsbüro im-plan-tat und Landesrat DI Josef Plank.
In Arbeitskreisen wurden dann jede Menge Ideen erarbeitet und diskutiert. Zum Beispiel tritt die JVP für ein „Kilometer-Pickerl“ für Lebensmittel ein, das zeigen soll, wieviele Kilometer ein Produkt transportiert wurde, bevor es im Supermarkt landet, damit Konsumenten bewusst klimafreundlich Produkte aus der Region einkaufen können. Vereine sollen einen „Öko-Bonus“ erhalten, wenn sie Veranstaltungen umwelt- und klimafreundlich gestalten, zum Beispiel durch den Einsatz von Mehrwegbechern oder den Verzicht auf Plastikflaschen und Aludosen.
Ebenso soll es bei der „Pendlerpauschale“ einen Öko-Bonus als zusätzlichen Anreiz für alle jene geben, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln ihren Weg zur Arbeit antreten. Schließlich soll auch beim Transport von und zur Schule noch stärker auf umweltfreundlichen Verkehr gesetzt werden, zum Beispiel durch Anruf-Sammel-Taxis wo es keine Bus- oder Bahnverbindungen gibt oder durch Fahrrad-Verleih-Angebote an Schulen.
Weil auch im Sozialsystem nachhaltige Lösungen gefragt sind, verweisen JVP-Bundesobfrau Abg.z.NR Silvia Fuhrmann und JVP-Landesobfrau Bettina Rausch auch auf das Pensionssystem. „Auch unsere Generation will darauf vertrauen können, eine Pension zu erhalten. Die nun beschlossene Pensions-Automatik stellt genau dies sicher – durch automatische und vor allem rechtzeitige Anpassungen, bleibt das System finanzierbar und nachhaltig gesichert“, so die beiden Jugendvertreterinnen.



