Landwirtschaft garantiert „Echte“ Lebensmittel

Bewusst gegen den Trend zu Kunstkäse & CO arbeiten die Direktvermarkter in der Region

Bei seinem Besuch am Wochenmarkt in St.Valentin betonte LAbg. STR. Ing. Andreas Pum  die vielen Initiativen der Landwirte. Die guten Beispiele dazu sind unter anderen die Märkte in Amstetten, Ardagger, Kematen/Ybbs, St. Valentin, Waidhofen/Ybbs betont Pum.
"Nicht nur der bewusste Einkauf von regionalen Lebensmitteln, sondern auch beim Bauern selbst zu kaufen, kann ein Beitrag zur aktiven Krisenbekämpfung sein“, betonte Pum.
Die bäuerliche Direktvermarktung gewinnt mehr und mehr an Bedeutung, weil mit zunehmender Globalisierung der Märkte gerade regionalen Produkten ein immer höherer Stellenwert zukommt. Die Konsumenten schätzen dabei die hohe Qualität als auch die garantierte Herkunft der Produkte und die Transparenz und Rückverfolgbarkeit bei der Herstellung.
Das wird immer wichtiger, denn die Bundesgesundheitsagentur AGES hat vor kurzem kontrolliert und festgestellt das einiges an „ unnatürlichen Lebensmitteln“ im Verkauf ist. Klar ist, dass es sich dabei zum überwiegenden Teil um Importware handelt und oft der Käsebereich betroffen ist. Als Kunstkäse werden Imitate von Käse bezeichnet, die nicht wie echter Käse Milch, sondern Wasser, Öl, Eiweiß, Farb- und Aromastoffe sowie Emulgatoren, Salz und Geschmacksverstärker beinhalten. Da kein Reifungsprozess notwendig ist, ist der Kunstkäse in 20 Minuten fertig.

Einkaufs- Tipp
Je länger die Zutatenliste ist und je mehr E-Nummern auf der Packung zu finden sind, umso länger wurde das Produkt verarbeitet und umso mehr Zusatzstoffe enthält es. Dann ist genaues lesen der Inhalte gefragt um "Schummelkäse &Co" zu vermeiden.

Bewusst Österreich wählen
Dass mit der bewussten Wahl heimischer Lebensmittel, die Auslandsabhängigkeit verringert und das Klima geschont wird, ist ein angenehmer und nicht unbedeutender Nebeneffekt", so VP Landtagsabgeordneter STR. Ing. Andreas Pum.
Eine aktuelle Studie der Universität Linz im Auftrag der Österreichischen Hagelversicherung zeigt das deutlich. In Österreich hat der Konsument bei einem Drittel der in den Supermärkten angebotenen Lebensmitteln die Wahl zwischen heimischen und importierten Waren. Entscheidet sich jeder zweite Verbraucher für das österreichische Produkt, ergibt sich ein Beschäftigungspotenzial von rund 23.000 Arbeitsplätzen.
„Als weiterer Nutzen dieses regionalen Einkaufverhaltens wird das Klima geschont, weil die für heimische Waren kürzeren Transportwege spürbar weniger Emissionen bedeuten", stellte Pum fest.