Schnitzel aus Österreich gesichert

Nach langen Verhandlungen ist in der Diskussion um die Schweinehaltung eine Lösung gefunden worden. Freude darüber auch am Hof der Familie Dietl in Strengberg

"Der nun erzielte Kompromiss für die Schweinehaltung entspricht genau dem, was unsere heimischen Konsumenten wollen, Tierschutz und Landwirtschaft gehen Hand in Hand", so Pum bei seinem Besuch im Betrieb der Familie Dietl in Strengberg.

Umstritten war in den letzten Monaten die Regelung zum Schutz der Ferkel, nun gab es auf Bundesebene eine Einigung der Minister mit starken Auswirkungen auch auf die Landwirte im Bezirk Amstetten.

Dem Wunsch der Konsumenten entsprochen

So haben bei einer Ökonsult-Umfrage 90% der Österreicher/-innen betont, sie wollen wissen, woher ihre Lebensmittel stammen. 93% können sich eine Ernährungsweise ohne Fleisch und Wurst nicht vorstellen. 85% sehen ein, dass höhere Tierschutzstandards höhere Fleischpreise bedeuten.

Pum:“ Mit dieser Lösung ist sichergestellt, dass es auch weiterhin eine ausreichende Versorgung mit heimischem Qualitätsfleisch geben wird.

Die Famile Dietl versorgt auf Ihrem Hof in Strengberg jährlich etwa 3500 Schweine und alle werden regional verkauft.

Wolfgang Dietl: „ Unser Betrieb ist ein mittelgroßer im Bezirk und wir beliefern mit unserem Fleisch eine große Handelskette für Oberösterreich“.

 „266 statt bisher 205 Tage pro Jahr muss sich eine Zuchtsau in Zukunft frei bewegen können. Die restliche Zeit des Jahres dürfen die  kleinen Ferkel vor dem Erdrücken geschützt werden“, zeigt sich auch Landwirt Wolfgang Dietl  erfreut über die Einigung.

Ausstieg unzähliger Zuchtsauenhalter verhindert

"Ein gänzliches Verbot des Ferkelschutzkorbes konnte also verhindert werden. Dieser Korb bedeutet die Rettung von tausenden Ferkeln vor dem Erdrückt werden durch die Muttersauen, aber auch den Schutz der Landwirte bei der Arbeit und die Bewahrung von tausenden bäuerlichen Betrieben. Diese hätten ansonsten aus der Produktion aussteigen müssen, da es derzeit noch keine praktikablen alternativen Aufstallungssysteme gibt", stellte Landeskammerrat VzBgm. Rudolf Graf  fest.

„Jetzt herrscht einmal Rechtsicherheit bis 2033 und die Bauern können längst notwendige aber bisher zurückgestellte Investitionen durchführen“, so LAbg. Ing. Andreas Pum.