So zeigte Bgm. Hans Redl aus Viehdorf anhand des betreubaren Wohnprojektes in Hainstetten alle die Faktoren auf, die so ein Projekt erst erfolgreich machen. „Der Standort und das Umfeld müssen passen, die Kosten müssen leistbar sein und es braucht vor allem Menschen, die motivieren und sich mit voller Energie tagtäglich hinter ein solches Projekt stellen und bei den hier wohnenden Menschen sind.“ Und in gewohnt gewinnender Art hatte Hans Redl als „Motor von Hainstetten“ auch die 50 Zuhörer schnell für sein Credo eines auf freiwilliger Basis aufgebauten sozialen Netzwerkes in jeder Gemeinde überzeugt.
Die Präsidentin des NÖ. Hilfswerkes LAbg. Michaela Hinterholzer sieht auch in den Menschen, die sich engagieren, die Basis. Aber zusätzlich sei professionelle Hilfestellung notwendig und da kann das NÖ.Hilfswerk aktuell von einfachen Pflegeleistungen über individuell vereinbarte Gesamtbetreuung bis zur mobilen Psychotherapie ein umfassendes Gesamtpaket anbieten. Im betreubaren Wohnen in Hainstetten ist das Hilfswerk ganz zentral mit dabei und Drehscheibe für alle Hilfs-&Pflegeleistungen.
Die soziale Dorferneuerung in jeder Gemeinde sei ein Instrument, mit dem das persönliche Engagement vieler helfender Hände in jeder Gemeinde gebündelt werden könne, empfohlen abschließend die einladenden GVV Obleute Ihren Bürgermeistern und SozialkoordinatorInnen. „Aufeinander Schauen sei oft noch viel wichtiger als Bauen“, fasste schließlich der NÖ. GVV Vizepräsident Bgm. DI Johannes Pressl zusammen und dankte allen Teilnehmern am Informationsabend. „Sie engagieren sich ganz toll und sind die Keimzellen für ein dichtes soziales Netz in ihren Gemeinden!“



