Da staut sich natürlich einiges an Zorn und Angst bei den betroffenen Landwirten an. Intern wird in der Region seit Wochen an einer Lösung gearbeitet nun geht es aber an die Öffentlichkeit.
Drei Betroffen Landwirte, Josefa Gerstner aus Allhartsberg, Josef Schnabel aus Hollenstein/Y. und Josef Fuchslueger aus Windhag schildern ihre Fälle teilweise unter Tränen und Wut. Es geht um Abweichungen von drei bis vier Prozent bei den Flächen und diese reichen schon um existenzbedrohend zu sein. Durch komplizierte, intransparente Systeme sind nun bei den AMA (AgrarMarktAustria) Kontrollen viele mit Förderungsrückzahlungen bis zu 30.000 Euro bedroht.
LAbg. Toni Kasser:“ So geht es nicht weiter, daher lade ich alle Betroffenen ein, mir Ihre Fälle zukommen zu lassen damit wir gemeinsam Druck auf die zuständigen Stellen ausüben können“.
Kasser macht online mobil
Alle Informationen dazu unter www.toni-kasser.at ab sofort online. Je mehr Betroffenen mitmachen desto schneller und besser wird eine Lösung für die Zukunft aussehen, vielleicht auch für die aktuellen Probleme.
Für Kasser geht es neben den formalen Anforderungen auch um mehr:“ Es geht um mehr Menschlichkeit! So kann mit ehrlichen Landwirten nicht umgegangen werden und ich arbeite daher für eine praktikablere Vorgangsweise vielleicht schon für die aktuellen Fälle jetzt, ganz sicher aber für die Zukunft – so geht’s sicher nicht weiter“
Bereits vor Wochen hat Kasser im Bezirksbauernrat Waidhofen/Ybbs eine Resolution gegen die überzogenen AMA Kontrollen initiiert. Seitdem ist er in laufenden Verhandlungen mit AMA und Politik.
„EU hin AMA her, es geht um eine Lösung mit Menschlichkeit und Perspektive für Landwirte und die Kulturlandschaft Mostviertel“, so LAbg. Toni Kasser.




