„Mit der Grundsatzvereinbarung, ein gemeinsames Hochwasserwarnsystem zu installieren, das nach modernsten Gesichtspunkten konzipiert wird, ist uns ein großer Schritt beim Hochwasserschutz gemeinsam gelungen“, betont LR Mag. Wolfgang Sobotka die Wichtigkeit dieser Einigung für die Donauanrainergemeinden .
So wird ein modernes Kommunikationssystem alle notwendigen Pegelstände sowohl auf oberösterreichischer als auch auf niederösterreichischer Seite der Donau darstellen und verbesserte Prognosen im Hochwasserfall zum Schutz der Bevölkerung ermöglichen.
Damit ist auch ein heikler Punkt der Zusammenarbeit der beiden Bundesländern gelöst, den die beiden Delegationen beim Arbeitsgespräch in St. Peter/Au abzuarbeiten hatten.
Neben den regionalen Abgeordneten waren auch die Wirtschaftskammern und Verwaltungsbehörden vertreten, um gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen Lösungen auf kurzem Wege zu realisieren.
Insgesamt ist die Zusammenarbeit ausgezeichnet, betonte auch OÖ LH Stv. Josef Hiesl das Verbindende der beiden Bundesländer. Dies soll auch durch weitere Aktivitäten verstärkt in die Bevölkerung auf beiden Seiten der Donau getragen werden.
Gemeinsame Feste und Kulturaktivitäten sollen zukünftig das verbindende der Donaubrücken betonen und zu einem festen Bestandteil entlang der Donau werden. Auch die Tourismusangebote werden stärker vernetzt, um die Einzigartigkeit des Donauradweges auch für die Zukunft zu sichern.
Gut funktioniert hat diese Zusammenarbeit bereits bei der Vernetzung der Radwege. Dabei konnten die lokalen Aktivitäten in beiden Bundesländern zum Nutzen der Radtouristen verknüpft werden, berichtete LAbg. Michaela Hinterholzer.
Noch Verbesserungspotential sieht Bgm. LAbg. Mag. Johann Heuras (VP) im Bereich der Notrufnummern, im Grenzbereich zu Steyr und im Donauwinkel. Da werden durch die Vorwahlproblematik manche Anrufe durch die Technik kompliziert geführt. Dazu wird nun auf Expertenebene eine Lösung gesucht werden.
Vernetzung mit Oberösterreich bei Hochwasserschutz und Kulturaktivitäten
Beim Treffen der Arbeitsdelegationen aus Oberösterreich und dem Bezirk Amstetten, standen die Gemeinsamkeiten im Mittelpunkt. Heikle Themen konnten gelöst werden.
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