"Gerade regionale Unternehmen werden von direkten Auftragsvergaben durch die Mostviertler Gemeinden profitieren und ersparen sich die Teilnahme an teuren und komplizierten Ausschreibungsverfahren“.
Die Forderung des Wirtschaftsbunds, wonach die Grenzen zur freien Auftragsvergabe durch die öffentliche Hand je nach Ausschreibungsverfahren auf 100.000 bzw. eine Million Euro angehoben werden sollen, ist nun Realität, so VP LAbg. Michaela Hinterholzer weiter:
"Wichtig ist die dadurch bedingte Beschleunigung der Investitionen, was einen wichtigen Beitrag zur Konjunkturbelebung darstellt. Zudem stellen die neuen Grenzen eine Verwaltungsvereinfachung für alle Beteiligten dar - Unternehmen, Gemeinden, Länder."
"Ein erster Schritt zur Förderung regionaler Unternehmen ist nun getan - weitere müssen folgen", stellt Hinterholzer fest.
Konkret fordert der Wirtschaftsbund, dass bei öffentlichen Ausschreibungen, deren Auftragsvolumen über den nunmehr angehobenen Grenzen liegen, regionale KMUs priorisiert werden.
Dazu sollen Ausschreibungen in Losen und Gewerken, als auch Arbeits- und Bietergemeinschaften zugelassen werden.
"Das würde die Beteiligung von Klein- und Mittelbetrieben bei öffentlichen Ausschreibungen sicherstellen, da KMUs häufig alleine nicht die nötigen Kapazitäten und Ressourcen zur Erfüllung eines Großauftrages hätten."



